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Der Nationalpark Bayrischer Wald


Der Nationalpark Bayrischer Wald liegt an der Grenze zu Tschechien und bildet mit dem direkt in einander übergehenden tschechischen Nationalpark Böhmerwald eine Einheit. Diese Einheit ist die einzige in Mitteleuropa vorhandene nicht zerschnittene Waldfläche.

Die ehemals forstwirtschaftlich gesteuerte Waldfläche wird bereits seit der Gründung im Jahre 1970 sich selbst überlassen und es erfolgen keine menschlichen Einmischungen mehr. Im innersten Teil dieses Naturparks befindet sich ein reines Wildgebiet. Allerdings musste in den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts durch die intensiven Interventionen der am Rande des Gebietes wohnenden Bevölkerung ein Kompromiss gefunden werden. Ein starker Borkenkäferbefall hatte in den Höhenlagen einen erheblichen Teil des Baumbestandes derart dezimiert, dass die Bevölkerung ein Übergreifen des Käferbefalls auf die forstwirtschaftlich genutzten Waldflächen außerhalb des Schutzgebietes befürchtete.

Ziel der Parkverwaltung ist es, die Natur sich selbst zu überlassen in diesem Gebiet. Die dynamischen Abläufe in den Wäldern sollen sich selbst überlassen bleiben. Der Anteil dieser Fläche beträgt zur Zeit lediglich 45% der Parkfläche, soll aber bis auf 75% erhöht werden. Das ist der Anteil an naturbelassener Fläche, der internationalen Ansprüchen entspricht für ein Gebiet, das als Nationalpark ausgewiesen ist.

Die Parkordnung wird von ca. 30 Rangern überwacht. Dabei steht insbesondere die Wegeordnung im Fokus der Nationalparkwache. Die Besucher haben sich streng diesen Regeln zu fügen. Die Ranger achten streng auf die Einhaltung der Parkordnung. Sie sprechen bei geringen Überschreitungen Belehrungen aus, stellen aber auch Strafanzeigen bei größeren Missachtungen der Regeln.

Ganz besonderes Augenmerk wird darauf gehalten, das die Wege in den Kerngebieten nicht verlassen werden. Hunde, die mitgeführt werden, dürfen nicht frei laufen. Müll darf nicht einfach weg geworfen werden und insgesamt ist im Parkgebiet für Ruhe zu sorgen. Lärmbelästigung und laute Musik wird nicht geduldet.

Selbstverständlich dürfen weder Tiere, die in dem Naturpark leben, noch dort wachsende Pflanzen in irgendeiner Form geschädigt oder entwendet werden.

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