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Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer


Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer wurde 1990 gegründet. Er ist Teil des Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn sind Teil des Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.

Das Wattenmeer liegt im Mündungsgebiet der Elbe, nahe Cuxhaven. Das gesamte Gebiet ist in zwei Schutzzonen unterteilt, von denen die Schutzzone 1 unter ganz besonderen Schutzmaßnahmen steht.

Zu dieser Zone 1 gehört die Insel Scharhörn. Sie liegt gemeinsam mit der Insel Niglhörn auf einer Sandbank. Scharhörn ist unbewohnt, sieht man von dem Vogelwart, der auf der Insel lebt, einmal ab. Die Insel darf nur bei offiziellen Führungen und nur nach telefonischer Voranmeldung betreten werden. Die Insel ist von einem kontinuierlichen Landverlust bedroht. Sie verliert auf einer Seite ständig an Landmasse. Um diesen Verlust an Brutfläche für die Seevögel auszugleichen, wurden 1989 über 1,2 Mill. Kubikmeter Sand angeschüttet, um die Insel Nigelhörn aufzubauen. Die Insel wächst seitdem auf natürliche Weise in östliche Richtung weiter ins Wattenmeer. Sie darf ebenfalls nicht betreten werden.

Die zu Hamburg gehörende Insel Neuwerk wird von ca. 40 Personen bewohnt. Von hier aus werden Wattwanderungen angeboten und Bernsteinsuche im Wattenmeer. Hier steht der älteste Leuchtturm Hamburgs. Er wurde 1310 n.Chr. erbaut.

Insbesondere die Tierwelt des Wattenmeeres wird im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer geschützt und mit dem Erhalt des Wattenmeeres wird den Kegelrobben und Seehunden der Lebensraum erhalten. Aber auch weiteren 250 Tierarten, die nur in den Salzwiesen des Wattenmeeres existieren, bietet sich hier der einzige Lebensraum.

Das Mündungsgebiet der Elbe bietet mit seinen besonderen Sedimentablagerungen Nahrungsstätte für eine Vielzahl an Seevögeln. Als Rastplatz dient das Wattenmeer vielen Vögeln aus nordischen Ländern. Hier finden sie die Nahrung, mit der sie sich die nötigen Fettreserven für die Brut in den nördlichen Regionen anfressen können. Es wird geschätzt, das sich im Wattenmeer ca. 12 Millionen Vögel befinden.

Seit 1992 steht der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer im Rahmen eines UNESCO-Programms unter internationalem Naturschutz. Die Tatsache, dass das Gebiet zusätzlich auch Biosphärenreservat ist, hat zu dieser Aufwertung geführt.

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