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Der Tongariro Nationalpark


Der Tongariro Nationalpark befindet sich auf der Nordinsel Neuseelands. Er ist nicht nur der älteste Nationalpark Neuseelands, er ist auch der viertälteste Nationalpark der Welt. Er gehört sowohl zum Weltkulturerbe als auch zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, betrachten dieses Gebiet als heilig. Hier liegen ihre heiligen Berge, die drei noch immer aktiven Vulkane Tongariro mit einer Höhe von 1.968 m, der Ngauruhoe mit einer Höhe von 2.291 m und der 2.797 m hohe Ruapehu. Um die heiligen Vulkane zu verehren, erbauten die Maori in diesem Gebiet mehrere Kultstätten.

Die Anreise zum Tongoriro Nationalpark ist problemlos über ein gutes Straßennetz möglich. Das Parkgebiet grenzt an weitere Nationalparks und bildet mit ihnen gemeinsam ein weitreichendes Naturschutzgebiet. Im Park befinden sich ein auf Tourismus ausgerichtetes Dorf und einige Skihütten.
Aufgrund der speziellen Klimaverhältnisse in Neuseeland herrschen ganzjährig zwar milde Temperaturen, aber da die Vulkane die einzigen größeren Erhebungen, umgeben von der Tasmansee bilden, regnet es in diesem Gebiet fast täglich. Der Nationalpark stellt für die Tier- und Pflanzenwelt in weiten Teilen durch das Klima einen rauen und durch die Aktivitäten der Vulkane auch einen instabilen Lebensraum dar. Dennoch hat sich hier bis auf 1.000 Höhe ein Regenwald entwickeln können.

Ganz besonders interessant ist ein Besuch des Naturparks für Vogelliebhabe. Es gibt hier 56 verschiedene, bedeutende Vogelarten zu beobachten. Zu ihnen gehören der seltene Streifenkiwi und der Doppelbandregenpfeifer.

Zu den beliebtesten Hauptattraktionen für den Tourismus gehören selbstverständlich das Bergsteigen und das Bergwandern. Aber auch Jagen, Angeln, Rafting, Mountainbiking und Reiten sind hier möglich. Rundflüge über das Parkgelände werden ebenso angeboten wie geführte Wandertouren. Im Winter bieten sich Skifahren und Snowboarden an. Für die Wandertouren wurde ein gut ausgebautes Streckennetz angelegt, an dem sich mehrere Campingplätze befinden. Es gibt zwei Notunterkünfte und mehrere frei zugängliche und einige private Unterkünfte im Parkgebiet.

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