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Die Fidji-Inseln


Die Südsee ist für viele Menschen, besonders der westlichen Hemisphäre, der Inbegriff von Urlaubssehnsucht und tropischer Landschaft, umgeben vom Pazifischen Ozean. Inmitten der scheinbaren Unendlichkeit des Pazifiks liegen die Fidji-Inseln. Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden in der Südsee verstärkt Atombombentests durchgeführt und die weltweit um sich greifende Verschmutzung der Meere hat weitere Spuren in diesem einzigartig schönen Gebiet hinterlassen.

Um die Besonderheit der Dünen und die vorgelagerten Korallenriffe zu schützen, wurden 1989 die Sanddünen von Sigatoka auf den Fidji-Inseln zum Naturpark erklärt. Diese Dünen gelten als einmaliges, nationales Merkmal Fidjis und weist hoch interessante Charakteristika auf. Das Gebiet umfasst eine einmalig schöne Landschaft in einer Größe von 650 Hektar. Das empfindliche Ökosystem der Sanddünen von Sigatoka ist auf den Fidji-Inseln, sogar im gesamten pazifischen Raum, noch weitestgehend unberührt und somit unbedingt schützenswert.

Im östlichen Bereich der Dünen wurden menschliche Artefakte gefunden, die die Ursprünge der fidjianischen Kultur belegen. Die ersten archäologischen Funde dort führten zu weiteren Forschungen und die Wissenschaftler haben inzwischen einen umfangreichen Grabkomplex aus der Frühzeit der menschlichen Geschichte auf den Fidji-Inseln freigelegt.

Das ursprünglich bewaldete Gebiet war nur noch zu einem Teil in seinem natürlichen Bewuchs erhalten, ist aber inzwischen landeinwärts wieder aufgeforstet worden und geht im Küstenbereich in einen typischen Strandwald über. Die 165 Pflanzenspezies umfassen eine Vielzahl an krautartigen Pflanzengruppen, die überwiegend die Dünen bewachsen. Viele Reptilien und natürlich Wasservögel haben in diesem wunderschönen Südsee-Naturpark ihre Heimat.

Um die Unversehrtheit der Natur in diesem Gebiet zu wahren, wurde ein Informationszentrum am Eingang des Parks eingerichtet. Zwei Ranger begleiten die Besucher auf den eigens konstruierten Wanderwegen. Die besondere Konstruktion der Wege gewährleistet, dass die Dünenlandschaft nicht zerstört wird.
Es ist empfehlenswert den Besuch der Dünen in der Mittagshitze zu meiden!

Die Anreise zum Naturpark ist über organisierte Busreisen inklusive einer Reiseleitung möglich. Individuelle Besuche sind aber genauso herzlich willkommen.

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