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Naturparks in Afrika


Naturparks in Afrika haben eine lange Tradition. Der älteste Naturpark wurde 1907 gegründet. Die riesigen Gebiete Afrikas, durch die gewaltige Tierherden ziehen, ausgedehnte Wüstengebiete, aber auch unberührte tropische Regenwälder sind einzigartig auf der Welt und müssen einfach durch politische Maßnahmen vor dem Zugriff der menschlichen Gier nach Gold, Mineralien, Edelsteine und vor allem auch den Materialien, die durch das Töten von Wildtieren für Menschen Verwendung finden geschützt werden.

Aber auch den afrikanischen Menschen, die überwiegend noch in alten Traditionen leben und ihre Lebensweise nicht den westlichen Mustern anpassen wollen und können, müssen Schutzräume geschaffen werden. Die Naturparks in Afrika sind aber auch eine einträgliche Einnahmequelle. Der Tourismus ermöglicht den meist sehr armen Ländern, einerseits Gelder einnehmen zu können, andererseits einen Austausch der verschiedenen Kulturen. Inzwischen haben afrikanische Stämme wie z. B. die Massai in Kenia erkannt, wie gut sich für sie die traditionellen Werte mit den Möglichkeiten der modernen westlichen Zivilisation zu ihrem Vorteil nutzen lassen.

Für die Tierwelt sind die Naturparks Afrikas die einzige Chance, in dieser Vielfalt und in natürlicher Umgebung zu überleben. Die Ressorts werden vehement geschützt vor Wilderern und dieser Schutz ist auch notwendig, sollen die noch vorhandenen Wildtierherden nicht weiter dezimiert werden.

In den vergangenen Jahrhunderten haben die Kolonialherren in Afrika zu ihrem eigenen Vorteil gewirtschaftet und dabei nicht nur Raubbau an den Bodenressourcen betrieben, sondern alles, was den wirtschaftlichen Interessen entgegenstand, unwiederbringlich vernichtet. Durch Jagd, durch Abholzung, durch Versklavung, durch Monokultur, durch Schüren von kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Stämmen. Der Status der Weißen in Afrika ist seit Jahrzehnten im Umbruch und die jungen, neu gegründeten Staaten werden von Afrikanern verantwortlich geleitet.

In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts haben die Afrikaner die Verantwortung für den Erhalt der Werte ihres Kontinents selber übernommen. In dieser Zeit sind unglaublich viele Naturparks entstanden. Zur Freude der ständig steigenden Tourismusraten und zum Nutzen der eigenen Bevölkerung, der Tier- und Pflanzenwelt Afrikas.

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