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Naturparks in Asien


Die ältesten Naturparks Asiens wurden 1934 in Japan und 1936 in Indien gegründet. Zählt man Georgien, das zur ehemaligen UDSSR gehörte dazu, dann ist hier der älteste Naturpark Asiens überhaupt zu finden. Lagodechi-Nationalpark wurde bereits 1912 gegründet.

Dieser Kontinent umfasst von Sibirien bis zur Südsee reichend von der arktischen bis zur tropischen Klimazone sämtliche klimatische Bereiche, mit dem Himalaya das höchste Gebirge und mit dem Pazifischen Ozean das größte Meer der Erde. Dazu kommen die Wüsten Gobi und Thar.

Die Volksrepublik China mit ihren gewaltigen Ausdehnungen umfasst allein einen so großen Klimagürtel, dass die insgesamt 187 Naturparks nahezu einen Gesamteindruck sämtlicher Zonen der Erde geben können.

Obwohl Asien ein so riesiger Kontinent mit unendlichen, unbewohnten Weiten ist, ist er doch extrem dicht besiedelt und durch die aufstrebenden Wirtschaftsstaaten ist die Natur und die natürliche Ökologie des Kontinents äußerst bedroht.

Speziell sei hier an die Atomkatastrophe im Jahr 2011 in Japan erinnert. Der volle Umfang der Folgen für die Ökologie der gesamten Region und des Ozeans ist noch gar abzusehen. Die Verschmutzung der indischen Flüsse, ganz besonders des Ganges, aber auch des Yangtse in China ist eine echte Herausforderung an den Umweltschutz und die Ingenieure, große Naturkatastrophen in deren Einzugsgebiet letztlich zu verhindern. Wie viele Millionen Menschen sind von gesundem Wasser entlang der Flussläufe dieser mit zu den längsten Flüssen der Erde zählenden Ströme abhängig!

Die Erklärung von bedrohten Naturgebieten zu Naturparks ist besonders in Asien notwendig. Sie dienen unbedingt zum Ausgleich und Schutz der dort lebenden Menschen, aber auch in besonderem Maße bedrohten Tierarten. In Indien ist der Bestand der wild lebenden Tiger so stark dezimiert gewesen, dass mit einem Aussterben fast schon unweigerlich gerechnet werden musste. Durch konsequente Wildpflege in den indischen Naturparks ist es inzwischen gelungen, einen Bestand von ca. 3.000 Tieren zu sichern.

In China ist der Erhalt der großen Bambuswälder nicht nur für das ökologische Gleichgewicht der Flora von eminenter Bedeutung, sondern als Nahrungsspender für die frei lebenden Pandabären.

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