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Naturparks in Australien


Australien weist mit seinen 685 Naturparks eine geradezu unglaubliche Zahl an Schutzgebieten aus. Mit über 4 % der gesamten australischen Landesfläche ist der Royal Nationalpark der größte und der älteste Naturpark Australiens. Er wurde bereits 1879 zum geschützten Gebiet erklärt.

Die einzigartige australische Natur steht in deutlicher Konkurrenz zu den wirtschaftlichen Interessen der seit Jahrhunderten aus überwiegend europäischen Ländern eingewanderten Bürger. Die Ureinwohner Australiens wurden bis vor wenigen Jahrzehnten noch nicht einmal als Menschen verfassungsrechtlich angesehen. Inzwischen sind ihnen nicht nur die Menschenrechte verfassungsgemäß verbrieft, sondern ihnen werden in den Naturparks auch ihre uralten Lebensgewohnheiten geschützt und ermöglicht, danach zu leben.

Ausgesprochen vielfältig gestaltet sich nicht nur der Kontinent in seinen Klimazonen, sondern auch in seiner Tier- und Pflanzenwelt. Kängurus, Koalas, Eukalyptusbäume und riesige Korallenriffe müssen hier geschützt werden. Besonders die verschiedenen Känguruarten gehören zu den Feinden der Farmer, denn sie zerstören häufig die Anbauflächen. Die Jagd auf die Kängurus hat inzwischen ein Ausmaß angenommen, dass bestimmte Känguruarten bereits äußerst bedroht sind. Australien ohne Kängurus? Kaum vorstellbar. Sie haben in den vielen Naturparks den geschützten Rahmen, der ihnen zusteht.

Für Forscher aus aller Welt ist die Fauna Australiens ein unerschöpflicher Fundus, um Pflanzen zu erforschen und deren Nutzen für die Menschheit herauszufinden. Die Pharmaindustrie, die medizinische Forschung und auch die kosmetische Industrie haben hier ein ausgiebiges Terrain für neue, innovative Produktentwicklungen.

Aber auch die Archäologen und Erforschung prähistorischer Entwicklungsstufen innerhalb der Evolutionsgeschichte der Erde findet in Australiens Naturparks den Raum und Rahmen, wichtige Entdeckungen zu machen, die maßgebliche Erkenntnis enthüllen können.

Für den Tourismus sind die Naturparks selbstverständlich von höchstem Interesse. Aus aller Welt treffen jährlich Touristen in großer Zahl in den verschiedenen Naturparks ein, um mit eigenen Augen die unvergleichliche Naturschönheit und die so ungewöhnliche Tierwelt sehen zu können.

Von ganz besonderem Interesse ist das Great Barrier Riff, das größte zusammenhängende Korallenriff der Erde. Es wurde 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.

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